Am Freitagabend ging es dann zum letzten mal in diesem Jahr nach Trossingen. Nach der Papier- und Wagenabnahme ging es dann auch bald mal ins Bett, da das Zeitfahren meiner Klasse am Samstagmorgen um 8 Uhr begann. Mit einem Punktepolster von 27 Zählern angereist, konnte das Ziel nur heißen: Den Meistertitel vorzeitig sichern.


Samstagmorgen: 8 Uhr und das Zeitfahren stand an. Mir gelangen beide Runden recht gut und ich konnte meinen Clio auf  die Pole Position fahren. (dieses mal waren die Hundertstel auf meiner Seite) Das Starterfeld war mit 15 Autos nicht ganz so groß wie sonst immer. Bei fantastischem Oktoberwetter hatten wir den ersten Rennlauf des Tages, welcher gleichzeitig wieder super Werbung für unsere Klasse war, denn es gab 4 mal Rennabbruch nach der ersten Runde. (Grund: Überschläge im hinteren Feld) Zur Strafe mussten wir dann ALLE von der Strecke und mussten 2 Rennläufe pausieren, bis wir den Start noch einmal unter die Reifen nehmen durften. Und wieder Rennabbruch in der ersten Runde. Aber dann, der zweite Versuch und siehe da, es funktionierte. Direkt vom Start an konnte ich meine Pole nutzen und fuhr der Konkurrenz in den 10 Rennrunden auf und davon. Die ersten 20 Punkte waren auf meinem Konto. Samstagnachmittag dann Lauf  2: Diesmal ohne Abbruch direkt los und das Rennen verlief genau gleich wie schon das erste, mit Abstand konnte ich den Lauf gewinnen. Die Meisterschaft war mir nun schon so gut wie nicht mehr zu nehmen. Am Abend wurde in der BAR dann schon ein wenig vorgefeiert.

Sonntag: Der Endlauf stand um 11.30 Uhr auf dem Programm. Wieder TOP motiviert nahm ich auch diesen Lauf noch mal voll ernst und wollte den Hattrick perfekt machen. Genialer Start und ab ging es als erster um die erste Kurve, erste Runde und durchs Ziel. Es war geschafft, MEISTER mit drei Laufsiegen in Trossingen und das im ersten Jahr Klasse 3 und noch dazu mit einem neuen Auto das vorher noch keiner auf dem Crossplatz gesehen hatte. SUPER !! Mit 71 Punkten Vorsprung bei noch 40 zu holenden, kann mir den Titel nun schon keiner mehr nehmen.

Im anschließenden Handycap, wo alle Klassengewinner gegen einander fahren verlief es dann aber leider nicht mehr so gut. Bereits in der 2 Runde nach dem ich schon auf die vorderen aufgeschlossen habe, brach mir das Radgelenk ab und zog mir dadurch die Antriebswelle aus dem Getriebe. Da stand ich nun und nichts mehr ging. Naja, das wichtigste war ja Gott sei dank eingetütet. Nun habe ich wieder 10 Tage Zeit alles in Ordnung zu bringen, bevor es zum Saisonfinale nach Neuenburg geht. Bei dem ich es dann noch mal richtig fliegen lassen möchte.

 

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