Alle Jahre wieder heißt es „ 24h Racing Days in Eiselfing“. Dieses Jahr reiste ich mit meinen alten Spezies vom AVIA Racing Team ins schöne Bayern. Die lange Indoor/Outdoor Strecke welche dazu noch durch drei Hallen führt, lockt Jahr für Jahr zahlreiche Teams an, nicht zuletzt wegen der tollen After Race Party inkl. Siegerehrung. So waren auch dieses Jahr wieder sagenhafte 23 Teams am Start.


 


Das Rennwochenende begann dann mit dem 2 stündigen freien Training, welches wir natürlich voll ausnutzen, da keiner von uns die Strecke kannte. Meine Teamkollegen (Stefan Siepmann, Michael Schöttler, Dennis Höller und Alex Nolting) brannten aber von Anfang an super Zeiten in den Asphalt. Gecoacht wurden wir von keinem geringeren wie Teamchefurgestein Wolle Weidemann sowie seiner besseren Hälfte Gaby Weidemann und Co-Teamchef Daniel Schneider. Auch der Hauptsponsor (AVIA) Stefan Hauke + Familie unterstütze uns Tatkräftig vom Streckenrand.

Das freie Training beendeten wir dann sprichwörtlich in letzter Sekunde auf Platz 1.
In der Super Pole Runde stellte Schötti das Kart dann auf den fünften Platz.
Pünktlich um 19 Uhr schickte Rennleiter Jogi Bär die 23 Teams dann in die Warm Up Lap um dann wenige Sekunden später das Rennen mit der grünen Flagge freizugeben.
Ab nun zählte es für uns einen fehlerfreien Job abzuliefern. Um es vorweg zu nehmen, das setzten wir auch 1 A um. Jeder von uns durfte genau 4-mal, für ca. 73 Minuten ins Lenkrad greifen. 
In den Anfangsstunden lagen dann einige Teams mit uns auf Augenhöhe (Kart 2000 Racing Team, Hot Wheels 05, Kunstwerk by KEC, Humpenheber und Formiko Racing), welche wir dann aber nach und nach abschütteln konnten. Mit schnellen Boxenstopps, den schnellsten Runden im Rennen (egal mit welchem Kart) und einer guten Taktik, konnten wir dann schlussendlich doch mit 3 souveränen Runden das Rennen klar für uns entscheiden.
Die schnellste Gesamtrennrunde ging ebenfalls auf das Konto von uns (AVIA Racing Team), Stefan Siepmann knallte in der Nacht eine Runde von 1:02.625 in den Asphalt.
Die Konstanz in unserem Team war enorm, so lagen wir alle fünf nahezu innerhalb 0,1 sec.
Da wir mit unseren guten Startnummer 6, die Karts immer von zwei der mitfavorisierten Teams (Hot Wheels 05 (Nr. 4) und Kart2000 Racing Eiselfing (Nr. 5))  übernehmen durften, hatten wir natürlich immer den Ansporn, die Zeit nochmal zu unterbieten welche die zwei Teams vorgelegt hatten. Dies gelang uns auch nahezu mit jedem Kart und machte dann schlussendlich den kleinen, aber feinen Unterschied.
Im Prinzip waren dann alle Plätze bei sehr heißen äußeren Bedingungen bezogen, bis dann 30 min vor Schluss ein Wolkenbruch nochmal Aktion in die Hütte brachte. Das Feld musste vom Pace Kart eingefangen werden, da der Outdoorbereich geschlossen werden musste.
Die Aktion spielte sich dann im Kampf um Platz 2 hinter uns ab. Kunstwerk by KEC und Kart 2000 Racing Eiselfing  lagen plötzlich nur noch 2 Kartlängen voneinander getrennt auf der Strecke. Und irgendwie gelang dem Fahrer von Kart 2000 das Kunststück, am Fahrer von Kunstwerk by KEC 3 min vor Schluss noch vorbeizuziehen. Ob diese Aktion aber fair oder unfair gewesen ist, steht in den Sternen. Fair war auf alle Fälle die Gesteh des Teams Kart 2000, welche nach dem Rennen freiwillig diesen hart eingefahrenen zweiten Platz wieder an Kunstwerk by KEC  hergaben und sich mit Platz drei begnügten. Auf den weiteren Plätzen folgten die stark fahrenden Teams Hot Wheels 1, Formiko Racing und die Humpenheber. Alles in allem war es wieder einmal eine sehr tolle und faire Veranstaltung aller 23 Teams. Großes Lob auch an die Crew der Kartbahn die wieder einmal einen super Job gemacht haben und perfekte Karts sowie ein perfektes Rennen präsentiert haben.
Einem wiedersehen im nächsten Jahr steht absolut nichts im Wege. Schließlich gilt es ja dann 2016 den Titel zu verteidigen. Bis dahin, keep racing.

 

 

 

 

AVIA Racing: von li. Teamchef Wolle Weidemann, Thomas Schaller, Dennis Höller, Michael Schöttler,
Stefan Siepmann, Alex Nolting und Betreuer Daniel Schneider


Thomas in Aktion

Thomas in Aktion Part 2

Thomas in Aktion Part 3

der schnelle/fliegende Wechsel auf "DK" Alex Nolting

Ganz schön kaputt nach der anstrengenden Nachtschicht

Die Siegerehrung mit After Race Party



Das Endresultat :-)