Nachdem die Kartbahn Köln ein Jahr pausierte, veranstalteten sie heuer wieder das bekannteste und spektakulärste 24 Stunden Rennen. Für uns hieß dass, auf zur Titelverteidigung. Mit uns mein ich, das Team „All Stars Team Urbat“, meine Teamkollegen in diesem Team waren:  Bernd Schneider, Timo Scheider, Dirk Müller, Maro Engel, Chris Brück, Manuel Metzger, Marcel Weber, Sebastian Kropp und meine Wenigkeit.
Ziel war es den Titel zu verteidigen und somit den vierten Sieg in Folge in Köln zu feiern.
Was anhand der gemeldeten Teams sehr schwer werden sollte.

 

 


Freitagnachmittag bin ich dann pünktlich zum 2 stündigen freien Teamtraining in Köln eingetroffen. Das Training verlief ganz in Ordnung. Danach haben wir uns dann noch kurz zur Taktikbesprechung eingefunden, bevor es dann am Abend zum gemütlichen Teil (Essen/Trinken) überging.

Nach einer kurzen Nacht ging es Samstagmorgen dann los mit dem einräumen der Boxengasse usw.
12 Teams machten sich dann kurze Zeit später in das 1h 15min dauernden frei Training, welches wir mit Platz 1 (0,02 sec) Vorsprung für uns entscheiden konnten.
Dann stand das 10 min Zeittraining an, welches wir ebenfalls mit 0,09sec Vorsprung vor der Griesemann-Gruppe.de entscheiden konnten. Knapp dahinter ein weiteres Favoritenteam, das Team AVIA Racing (Geheimfavorit).
Für die TOP 6 des Zeitfahrens gab es nun noch die Super Pole, bei der jeder der Top 6 genau eine gezeitete Runde fahren darf bei der es dann um die endgültige Pole Position fürs Rennen ging. Hierbei änderte sich nichts, Pole Position für uns, gefolgt von der Griesemann-Gruppe.de, dem AVIA Racing Team und der Schnitzelalm auf Platz 4. Somit waren schon einmal drei der vier Favoritenteams ganz vorne, lediglich das Team „Wlen next Generation by EUSTERACING“ hatte zu Beginn der Veranstaltung mühe.
nachdem dann die Fahrer/Teampräsentation verstrichen war, ging es dann auch kurz nach 16 Uhr mit dem legendären/spektakulären „le Mans Start“ los.
Von der ersten Stunde an  entwickelte sich dann über die laufenden Rennstunden ein vier Kampf zwischen (All Stars Urbat, AVIA Racing, Grieseman-Gruppe.de und dem Wlen next Generation by EUSTERACING). Lediglich die verschiedenen Taktiken, Tankstopps und Reifenwechsel verfälschten das Ergebnis für die Zuschauer.
Wir konnten uns dann im ersten Renndrittel von der sehr starken aber immer sehr fair agierenden Konkurrenz lösen und hatten einen komfortablen Vorsprung herausgefahren.
Nach ca. 5-6h dann die schlechte Botschaft, unser Kart ist auf der Strecke liegengeblieben. Runde für Runde verstrich, ehe wir auf einem Ersatzklart das Rennen weiter aufnehmen konnten. Insgesamt hat uns dieser Defekt (Elektrik Probleme)eine Standzeit von 2min 40sec (ca. 6 Runden) gekostet.
Von nun an hieß es dann natürlich volle Attacke, um die verlorenen Runden wieder einzuholen. Denn man wusste bis zum Schluss nicht, wer in welchem Tankfester unterwegs war. Daher war in den verbleibenden 18 Stunden noch alles möglich. Mit guten Fahrerwechseln, guter Tank Taktik, relativ guten Reifenwechseln, konnten wir uns gegen Rennende wieder mit unter den Spitzenteams platzieren.
Die ersten vier Teams lagen zeitweise innerhalb nur 2 Runden.
Da wir die Strategie des lang führenden AVIA Racing Teams wussten, war uns allen klar, dass es uns mit etwas Glück doch noch zum Sieg reichen könnte, trotz des technischen Defektes den wir hatten.
So mussten unsere drei schnellsten Fahrer an dem Wochenende (Chris Brück, Marcel Weber und Sebastian „Seppo“ Kropp) sich die kompletten letzten Stunden untereinander aufteilen, da dies die einzige Möglichkeit war, um überhaupt nochmal an den Sieg zu denken. Mit Hammer turns fuhren wir also Runde für Runde den Rückstand ein klein wenig zu.
Nachdem das Team AVIA Racing kurz vor Schluss den von uns vorausgesehenen Tankstopp (Splash and Dash) machen musste, waren wir tatsächlich noch einmal in Schlagdistanz. Die Griesemann-Gruppe. De hat sich in Zwischenzeit relativ sicher auf dem dritten Platz einsortiert, wobei sie unter anderem auch durch das Missgeschick vom Team Wlen next Generation by EUSTERACING profitierten, denen bei einem Fahrerwechsel der Zündkerzenstecker kaputt ging, bei dem sie ca. 10 Runden verloren und somit nur noch vom Podest träumen konnten. Sie fuhren schlussendlich auf dem klaren vierten Platz durch das Ziel.
Aber um den Sieg spitze sich eine abartige Situation zu. Sebastian Kropp übergab das Kart Christopher Brück der den letzten Stint (45 min) fahren sollte, mit nur noch ca. 9 sec Rückstand auf das AVIA Racing Team (Michael Schöttler). Chris fuhr wie er später sagte „um sein Leben“ und knabberte Runde für Runde, Zehntel für Zehntel vom Rückstand ab.
Er hat sich dann in der Tat in den letzten 2 Minuten des Rennens an das Hinterrad der sehr stark fahrenden AVIA Gruppe herangebissen, doch um ihm zu überholen reichte die Zeit dann doch nichtmehr. So fuhren die beiden mit einem Zeitunterschied von lediglich nur 0,150 Sekunden nach
24 Stunden über den Zielstrich. Da die Strategie des AVIA Racing Teams aber etwas zu aggressiv war, bzw. sie sagten „entweder oder“, begannen sie im letzten Stint einen Reglementbruch. Im Reglement steht nämlich, das jeder gefahren Stint mind. 70 und max. 90 Runden gehen darf. Da das Renntempo in den letzten Stunden aber so hoch war, ging die Taktik der AVIA Jungs nichts ganz auf und so fuhr der stark kämpfende Schlussfahrer von AVIA leider 2 Runden zu viel (92 Runden). Dies bedeutete, dass das AVIA Racing Team in nachhinein mit 4 sec. bestraft wurde und wir somit offiziell mit 3,850 sec. Vorsprung als Sieger bekannt gegeben wurden.
Die Freude war riesen groß und keiner hätte es mehr für möglich gehalten das wir nach unserem Kartdefekt doch nochmal so zurückkommen. Sehr starker, aber enttäuschter Zweiter wurde das AVIA Racing Team, welche das oberste Treppchen schon vor Augen hatten.
Das drittplatzierte Griesemann-Grupp.de Team, freute sich hingegen über ihren ersten Podest Platz in Köln.

Fazit: Es war eine super faire, tolle und spannende Veranstaltung mit 12 genialen Kartteams.
Auch die Organisation Rund um die Crew der Kölner Kartbahn hat einen mega Job gemacht.
Toll eingestellte und vorbereitete Karts, gute Rennleitung und für das passende Catering wurde in Form der mobilen Schnitzelalm auch besten gesorgt.

Ich sage DANKE, vor allem an unseren Hauptsponsor Karl-Heinz Urbat, für die sensationelle Unterstützung ohne die eine solcher Event kaum möglich ist. Danke

Weitere Infos unter : www.24h-kart.de



 

Unser Fan Poster

 

Das Team All Stars Urbat



Unsere Kart Verkleidung



Aktion Bild 1



Ich vor Wlen Next Generation by EUSTERACING



Ich vor Kartland Sinn by Albert Racing



Ich vor meinem "eigentlichen" Teamkollegen Bernd Schneider



Das offizielle Endergebnis



Siegerehrung Part 1 (Konfettibombe)



Siegerehrung Part 2 das Siegerteam All Stars Team Urbat



wir allem mit dem Pokal



Ich mit Ronja Hilbig (Popstars Girlband Queensberry)