2014 stand die neunte Auflage des mittlerweile prestigeträchtigen 24h Rennen in Leipzig auf dem Programm. Für mich persönlich war es auch der neunte Auftritt dort.  Somit sind Denny Görsdorf und ich die einzigen beiden  Fahrer, die bisher an jedem 24er dort teilgenommen haben  -  dieses Jahr jedoch in unterschiedlichen Teams.

 


 

Mit dem neu formierten Team „Eusteracing“ ging es für mich dieses Jahr  in der „blauen Hölle“ ans Werk. Mein Team setzte sich zusammen aus, den Teamchefs Michael Eusterholz, Volker Franz und den Fahrern Sebastian Papke, Marco Biland, Anton Hahnekamm, Max Barth, Marcel Schlenker und mir.

Somit hatten wir sage und schreibe vier Leipzig Neulinge mit am Start. Zwar konnten wir den Freitagabend vor dem Rennen noch etwas nutzen, um ein paar Trainingsfahrten zurück zu legen, doch leider reichten diese wohl nicht aus, den Trainingsvorsprung der andern TOP-Teams zu kompensieren.

Pünktlich um 20 Uhr war dann die Kart Auslosung, sowie Kart-Beklebung (jedes Team durfte sein Kart in seinem eigenen Team-Design bekleben).
Samstag früh 8 Uhr:  Die obligatorische Fahrerbesprechung vom Rennleiter Werner Aichinger. Gleich danach begann das erste freie Training (60 Minuten). Die insgesamt 18 Teams machten sich auf die Reise, die 700 Meter lange Berg- und Talbahn in Leipzig zu erkunden und ihre nagelneuen Karts einzufahren.

Nach dem freien Training war uns dann auch gleich klar, dass es ein hartes Stück Arbeit werden würde, wenn wir ein Wörtchen um die Podest Plätze mitsprechen wollen. Wir belegten mit knapp 0,3 Sek. Rückstand auf den Erstplatzierten nur den 10. Platz.

Im zweiten  freien Training (30 Minuten), kamen wir ebenfalls nicht über den 11. Platz (+ 0,4 Sek.) hinaus.

Fürs Rennen hiess das dann, möglichst fehlerfrei  und konstant über die Runden zu kommen und das beste daraus machen. Im Rennen dann, welches wieder mit einem spektakulären „le Mans Start“  pünktlich um 14 Uhr  startete, pendelten wir uns dann immer zwischen Platz 5 und 8 ein. Jeder von uns gab sein Bestes, jedoch fehlten auf der Strecke einfach immer 0,2-0,5 Sek. Unsere Fahrerwechsel, Tankstopps und Strategie waren sehr gut, doch wollte unser Kart einfach nicht so schnell, wie wir es eigentlich gerne gehabt hätten.  Schlussendlich landeten wir auf einem sicheren siebten Platz, was für uns (bzw. das Kart) auch das absolute max. Ziel war. Auf Platz eins fehlten bei Fallen der Zielflagge ganze 12 Runden und auch im Vergleich der schnellsten Rundenzeiten sind wir leider erst auf Platz 13 zu finden.

Fazit: Es war wie immer eine tolle, gut durchorganisierte und vorbereitete Veranstaltung, welche ich mit einem tollen Team bestreiten durfte. Leider fehlte uns heuer das gewisse Kart-Glück, so dass ein bessere Ergebnis leider ausblieb.
Danke an unsere Sponsoren, sowie unseren Teamchef Michael Eusterholz, welche uns diesen schönen, aber mittlerweile leider auch teuren Event ermöglicht haben.

Ich persönlich kann eine sehr gute Bilanz aus den letzten neuen Jahren ziehen, neun Starts, davon sieben mal auf dem Podest, das hört sich doch gut an. Mal schauen was das Jubiläums Rennen (10 jähriges) 2015 so bringt.



Hier noch ein schöner Bericht über Denny Görsdorf und mich:
http://www.motorsport-xl.de/news/2014/24h-Leipzig/Bei-allen-Rennen-dabei-Goersdorf-und-Schaller-13595.html
 
 

 Weitere Infos unter: www.24h-leipzig.de oder www.motorsport-xl.de  -> Kartsport

 

 

 

 

Das Team Eusteracing 

 

Unser Kart, bzw. Tank :-) 

 

 Das Gesamte Fahrerfeld (18 Teams = 199 Piloten) 

 

 

 In unserer Box zu Gast, Alan vom Film "Hangover"

 

 

Unser Team nach der Qualifikation 

 

 

die letzte Kurve vor Start/Ziel 

 

 

kurz vor der Einfahrt in den Tunnel

 

 Ich beim Fahrerwechsel

 

 

Ich Eingangs Star/Ziel

 

 

 Siegerehrung

 

 

 Der Endstand nach 24h (Platz 7)